Molekulargenetisches Labor
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Probenanforderungen

Probengewinnung:

Prinzipiell ist in allen kernhaltigen Zellen die komplette genetische Information in Form von DNA vorhanden und einer Analyse durch molekulargenetische Methoden zugänglich.

Es können somit Tupferabstriche der Wangenschleimhaut sowie Gewebeproben (in Zellkulturmedium) bzw. Haarbälge zur DNA-Gewinnung verwendet werden. Auch ausschließlich selbst benutzte Gebrauchsgegenstände wie eine Zahnbürste ließe sich zur DNA-Gewinnung nutzen. Zweckmäßigerweise verwendet man jedoch eine Blutprobe, wo die DNA dann aus den dort vorhandenen Leukozyten extrahiert werden kann. Um die nachfolgenden Analyseschritte so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, wird EDTA-Blut empfohlen. Aber jede andere Blutprobe wäre letztlich genauso verwendbar, selbst über Jahrzehnte eingetrocknetes Blut.

Hierbei sind besondere Abnahme- und Transportbedingungen zu beachten, da RNA im Gegensatz zu DNA sehr rasch durch ubiquitär vorkommende RNAsen abgebaut wird. Wir beraten sie gern.

Genomische DNA:

Prinzipiell ist in allen kernhaltigen Zellen die komplette genetische Information in Form von DNA vorhanden und einer Analyse durch molekulargenetische Methoden zugänglich.

Es können somit Tupferabstriche der Wangenschleimhaut sowie Gewebeproben (in Zellkulturmedium) bzw. Haarbälge zur DNA-Gewinnung verwendet werden. Auch ausschließlich selbst benutzte Gebrauchsgegenstände wie eine Zahnbürste ließe sich zur DNA-Gewinnung nutzen. Zweckmäßigerweise verwendet man jedoch eine Blutprobe, wo die DNA dann aus den dort vorhandenen Leukozyten extrahiert werden kann. Um die nachfolgenden Analyseschritte so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, wird EDTA-Blut empfohlen. Aber jede andere Blutprobe wäre letztlich genauso verwendbar, selbst über Jahrzehnte eingetrocknetes Blut.

Prinzipiell ist in allen kernhaltigen Zellen die komplette genetische Information in Form von DNA vorhanden und einer Analyse durch molekulargenetische Methoden zugänglich.

Es können somit Tupferabstriche der Wangenschleimhaut sowie Gewebeproben (in Zellkulturmedium) bzw. Haarbälge zur DNA-Gewinnung verwendet werden. Auch ausschließlich selbst benutzte Gebrauchsgegenstände wie eine Zahnbürste ließe sich zur DNA-Gewinnung nutzen. Zweckmäßigerweise verwendet man jedoch eine Blutprobe, wo die DNA dann aus den dort vorhandenen Leukozyten extrahiert werden kann. Um die nachfolgenden Analyseschritte so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, wird EDTA-Blut empfohlen. Aber jede andere Blutprobe wäre letztlich genauso verwendbar, selbst über Jahrzehnte eingetrocknetes Blut.

Hierbei sind besondere Abnahme- und Transportbedingungen zu beachten, da RNA im Gegensatz zu DNA sehr rasch durch ubiquitär vorkommende RNAsen abgebaut wird. Wir beraten sie gern.

Die Proben sollten bruchfest verpackt werden, so dass sie den Transport schadlos überstehen können. Das damit auch ein Schutz vor DNA brechender DNA Strahlung gegeben ist versteht sich von selbst.

Für die Lagerung genomischer DNA sind sterile Bedingungen gefordert, da Kontaminationen durch Bakterien und Pilze die Probe zerstören können. Der Schutz vor UV Strahlung ist in jedem üblichen Gefäß gegeben. Über wenige Tage ist die Aufbewahrung bei Raumtemperatur möglich über längere Zeiträume sollte im Kühlschrank gelagert werden. Dagegen ist einfrieren in wässriger Lösung nicht zu empfehlen, da Wasserkristalle Brüche in der DNA-Kette begünstigen würden.

Update: 14. August 2020
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